String Art - Schriftgestaltung per Fadenspannen

14:36:00 Zimt Zebra 0 Comments

Heute zeige ich euch die Kombination von Hand- Lettering und Fadenspannen (engl. String- Art). Einige von euch kennen die Technik des Fadenspannes sicher noch aus der Schule. Diese Technik war, laut Veröffentlichungsdatum meiner Bücher, in den 80er Jahren sehr beliebt. Damals hat man damit gerne Karten gestaltet. Es entstanden geometrische Formen mit optischen Illusionen, da sich die Fäden überkreuzten. Die Kombination von Buchstaben, Schrift und Fadenspannen ist wohl die moderne Interpretation.  

Eins gleich vorweg - das hier ist nix für Ungeduldige! Ich muss zugeben, auch mir hat zeitweise die Geduld gefehlt und das halbfertige Bild lag eine Woche herum, bevor ich es endgültig fertiggestellt habe.
Normalerweise bringe ich meine Projekte immer sofort zu Ende...



Hier seht ihr, welche Dinge ich verwendet habe:

Eine Holzplatte (mind. 1 cm stark, damit man die Nägel hineinschlagen kann)

Hammer &  viele Nägel  (das Maß 1,6 x 16 mm eignet sich gut)

Acrylfarbe

 buntes Stickgarn, Baumwollgarn, ... (sehr reißfest)

Schriftzug/ Buchstaben auf Papier



Die Holzplatte habe ich in einer Farbe angemalt. 
Zwei Farbschichten sind besonders schön deckend.



Auf der Schriftvorlage können die Abstände der Nägel markiert werden.
Ich habe es aber (ehrlich gesagt) nur beim H versucht, der Rest ging frei Hand.



Dann wird genagelt...Vorsicht mit den Fingern!

Man sollte auf eine gleichbleibende Nagellänge achten. 
Wichtig ist auch, alle Ecken und Enden der Buchstaben mit einem Nagel zu versehen.
Damit habe ich angefangen, danach habe ich die restlichen Nägel verteilt.



Puh, die erste Geduldsarbeit ist geschafft.



Dann kann ja jetzt das Papier entfernt werden...



Mit Pinzette und Spachtel habe ich dann die restlichen Schnipsel entfernt.

Hat jemand vielleicht eine Idee, wie man diese 2. Geduldsprobe umgeht? 
Evtl. ein anderes Papier verwenden?



Dann konnte ich endlich mit dem Fadenspannen beginnen. 
Ein Doppelknoten machte den Anfang.

Der Faden wird dann immer einmal um den Nagel gewickelt, bevor es zum nächsten geht.

Wie sich herausstellte, war auch das nicht so einfach, da der Faden manchmal wieder vom Nagel rutscht...



Wer kein dickes Garn verwendet, sollte wie ich alle Aussenlinien der Buchstaben zweimal  nachziehen.

Hiernach brauchte ich erstmal 'ne Woche Abstand...



 Nach der ganzen Arbeit habe ich den Doppelknoten lieber nochmal mit Alleskleber gesichert. 



Endlich konnte ich die Buchstaben mit kreuz und quer gespannten Fäden füllen. Auch das war reichlich kompliziert, denn der Faden sollte grundsätzlich auf Spannung stehen. Leider ist manch Nagel bei mir schon recht stark umwickelt gewesen.



Am Ende hab ich's doch gepackt. Ich bin ganz begeistert vom meinem String-Art Kunstwerk.
Geloht hat sich die ganze Arbeit dann schon.

Ob ich es wieder mache... diese Woche nicht mehr!

Hello... and Goodbye, Inga


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