Blog Planner -Filofax, Pinnwand oder Moleskine?

18:10:00 Zimt Zebra 0 Comments

Planung und Organisation sind in Berufsleben unverzichtbar. Auch in Schule und Studium ist ein durchdachtes Zeitmanagement wichtig. Wer einen eigenen Blog hat, kennt ebenfalls hier die Notwendigkeit von Planung, Strukturierung und Ideensammlung für neue Posts. Sicherlich gibt es auch die Menschen unter uns, welche jeden Blogpost erfolgreich aus dem Bauch heraus schreiben und veröffentlichen. Für mich kann ich jedoch festhalten, dass ich ganz schnell den Überblick und die Ideen verlieren würde. Ich brauche einen Plan!




Wie der perfekte Blog- Plan aussieht? Das weiß ich selbst noch nicht so genau. Ich probiere aus und verwerfe, fange neu an und überarbeite...

Eines musste ich, in dem jetzt bereits halben Jahr des Bloggens, für mich feststellen: mit all diesen dekorativen, bunten, vorgefertigten Kopiervorlagen aus dem Internet, mit denen andere Blogger/-innen arbeiten, kann ich nicht wirklich anfangen. Manchmal sind mir die Listen zu ausführlich, ein anderes mal zu klein, oder zu kurz,... ich habe es mit vielen schönen Vorlagen versucht, aber sie blieben auf Dauer immer leer.

Dazu kommt, dass ich - wie ihr ja wisst - einen DIY-Blog betreibe. Hier geht es um Anleitungen, Fotos, Beschreibungen, Materialbeschaffung, Nähen, Sägen, Bauen... all diesen Tätigkeiten und Dingen muss mein Blog- Planer gerecht werden.

Heute berichte ich von drei Planungsinstrumenten, welche ich für mich ausprobiert habe:





Der Filofax (Ringbuchkalender):
Zunächst einmal muss ich gestehen - ich liebe meinen Filofax. Obwohl er für mich leider zum Blogplanen nicht taugt. Perfekt ist der Filofax um Termine einzutragen, Listen aufzubewahren und präsent zu haben, Adressen zu sammeln, ... Zusammenfassend gesagt: all die kurzen Notizen, die uns das Leben erleichtern. Für längere Texte oder Ideensammlungen mit Skizzen ist er aufgrund der großen Ringheftbindung meines Erachtens zu unbequem. Um hier ergonomisch zu planen, müsste ich jeweils die ganze Seite herausnehmen. Schön zu schreiben oder etwa eine Skizze sauber zu zeichnen bedarf einer angenehmen Handhaltung. Das leistet der Filofax leider nicht.



Die Pinnwand:
Die Planung an der Wand ist auf jedenfalls unübersehbar. Man kann Post-Its kleben oder ein Poster gestalten, in welches man hinschreibt. Das Suchen nach dem kleinen Heftchen oder Ordner irgendwo auf dem Schreibtisch oder in der Tasche entfällt. Zudem kann man (aufgrund der Größe) Bilder, Artikel oder sogar Stoffproben dazu pinnen. Gut finde ich daran, dass alles sofort präsent ist, quasi unübersehbar und allzeit weiter überdenkbar! Das ist aber gleichzeitig die große Schwäche dieser Variante. Die Pinnwand wird fester Teil meiner Inneneinrichtung. Alles was hier hängt, gibt mit zwar neue Impulse, aber lässt meinen Kopf auch nicht zur Ruhe kommen. Wenn ich kein Arbeitszimmer habe, ist der Blog immer anwesend. Dabei sollte man für kreative Einfälle den Kopf auch mal freibekommen. Außerdem stellt sich die Frage, ob ihr schon jetzt all eure tollen Ideen mit euren Gästen und Besuchern teilen wollt? Vielleicht Bedarf es manchmal auch der stillen und heimlichen Vorbereitung auf einen ganz besonderen Blogpost!



Das Moleskine (Heft mit unlinierten Seiten):
Ein schwarzes Heft oder Buch mit leeren Seiten, die es zu füllen gilt. Das klingt nach einer großen Herausforderung und Bedarf ein wenig Mut! Nichts ist furchteinflößender als ein weißes leeres Blatt! Ich habe mit den Moleskine- Heften gute Erfahrungen gemacht. Sie haben nicht zu viele Seiten, was bedeutet, dass man auch nach einer gewissen Zeit sein Planungsinstrument überdenken und neu beginnen kann. Soetwas ist für mich perfekt, da ich leider nie ewig lange bei einem System bleibe. Ich kann mir mein Heft einteilen und strukturieren, farbig oder schwarzes gestalten und es sogar bekleben. Es passt überall hinein (auch in meinen Filofax als Extra-Heft) und begleitet mich so auch überall hin. Die Seiten sind angenehm zu beschreiben oder zu bezeichnen.  Zu guter Letzt sei noch erwähnt, dass ich es mag, wenn das Heft verwendet, benutzt und ein wenig zerknautscht ist. Das gibt dem Moleskine erst seinen Charakter.


Wenn ihr euch nun dafür interessiert, wie ich mein Moleskine-Heft als Blog-Planner eingerichtet habe, schaut nächste Woche wieder vorbei. Da gibt dann das ausführliche Moleskine-Setup!


Übrigens, 10 gute Gründe für einen sogenannten Redaktionsplan findet ihr auf dem Blog von "Was eigenes".

Für mich sehr inspirierend ist auch Yaminas Gestaltung eines Buches auf ihrem Youtube Kanal "Moin Yamina".


Habt ihr auch einen Blog? 
Wie plant ihr eure Post? 
Schreibt mir doch mal!
Inga



Ich mache mit bei MittwochsMagIch #112.

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