Sonntag, 26. Juli 2015

Stylisches Moodboard aus dem Baumarkt




Auch im Baumarkt kann man stylische Einrichtungsgegenstände finden. Es bedarf dabei meist nur ein wenig Fantasie und Einfallsreichtum. Dann kann aus einem einfachen Rankgitter ganz schnell ein Moodboard werden. Oder eine Pinnwand, ein Organisationsgitter, ein Aufbewahrungselement...

Das Rankgitter findet man in (fast) jedem Baumarkt, es kostet unter 10€ und ist in unterschiedlichen Farben und Größen erhältlich. Dazu gibt es Befestigungshaken, welche das Gitter auf Abstand (zur Wand) halten.


Damit an das Moodboard später verschiedenste Dinge gehängt, geklemmt oder befestigt werden können, sind folgende Klammern und Haken sehr praktisch:



Das Rankgitter kann dann, je nach Art der Verwendung, senkrecht oder waagerecht aufgestellt werden.


Und dann kann angehängt und dekoriert werden...











Viel Spaß beim nächsten Baumarktbesuch,

Inga


Sonntag, 19. Juli 2015

Metallic Tattoos nicht nur auf der Haut..


Ein Sommertrend 2015 sind definitiv Gold- und Metallictattoos. Das Prinzip der kurzlebigen Hautdekoration ("Fake-Tattoos") kenne ich noch aus meiner Kindheit und Jugend. Damals waren es Pop- Stars und Rosenmotive - heute sind es gerne orientalische Muster aus Gold, welche auf braungebräunter Sommerhaut sehr schön zur Geltung kommen.
Ich finde, diese tollen goldenen Motive der sogenannten Flash- Tates kann man sich auch anders zu Nutzen machen und starte heute den Test:

Halten die filigranen Tattoos auch auf meinen Dekoration-Objekten?

Diese Oberflächen möchte ich verzieren:


Holz - Beton - Stein - Glas/ Acrylglas

Um die verschiedenen Materialien zu "tätowieren" halte ich mich strikt an die Anleitung auf den Verpackungen der Metallic-Tattoos.

Motiv ausschneiden... mit Motiv nach unten auf gewünschter Stelle positionieren... Rückseite (Papier) anfeuchten... kurz abwarten (20 bis 30 Sek.)... Papier vorsichtig abziehen.. trocknen lassen... FERTIG!


Einziger Unterschied in meinem Versuch:
Ich verwende zum Beispiel Holz oder Glas anstatt meiner Haut.


Und es funktioniert tatsächlich - sogar auf allen von mir ausgesuchten Oberflächen. Nach einer kurzen Trockenzeit sind die kleinen Tattoos auch fest haftend, sodass man sie anfassen kann. Wer den Goldschmuck für immer möchte, könnte noch einmal einen dünnen Lack darüberziehen. Mir reicht das heutige Ergebnis vollkommen...



Für den selbstgemachte Kerzenhalter aus Beton habe ich ein besonders filigranes goldfarbenes Muster ausgewählt. Da der Beton sehr grob ist, finde ich den Kontrast mit etwas so Feinem und Kostbarem besonders spannend.





Und sogar auf einem unebenen Stück Treibholz hält die sich schlängelte Goldborte perfekt.
Auch glatte Oberflächen wie Glas sind sehr gut geeignet.


Mein Fazit: Die Metallic Tattoos halten sehr gut auf unterschiedlichsten Materialien und sind nach kurzer Zeit sogar grifffest. Man kann schnell und einfach Dinge mit teilweise sehr filigranem Muster verzieren. Da sich die Tattoos nach einem gründlichen Waschgang lösen, kann man auch bald wieder umdekorienen, wenn man sich sattgesehen hat.


Hast du auch schon Gold - Tattoos?


Mittwoch, 8. Juli 2015

Moleskine Setup - Vom leeren Heft zum Blogplaner




Im vorangegangen Post habe ich euch von meinen Erfahrungen mit dem Filofax, der Pinnwand und dem Moleskine-Heft als Blogplanungs- Instrumente berichtet. Wer den Artikel gelesen hat weiß, dass ich momentan am zufriedensten mit einem Moleskine- Heft bin.

In meinem heutigen Post soll es darum gehen, ein leeres Heft in einen Blogplanner zu verwandeln.

Ich möchte zunächst darauf hinweisen, dass jedes weiße Heft geeignet ist. Ich persönlich arbeite gerne mit Heften von Moleskine. Aber generell ist ein leeres, weißes, unliniertes Heft gemeint.

Jetzt kann es losgehen!


Schritt 1: Was möchte ich aufschreiben...

Dazu habe ich mein zuletzt verwendetes Heft durchgesehen und tatsächlich beschriebenen Seiten passende Kapitel-Überschriften notiert...

Diese Kapitel/Themensammlungen haben sich für mich bewährt:

Blogaktionen zum Mitmachen
Ideensammlung / event. Sortierung nach Labels?
Monatsplanung der Blogposts  (2x wöchentlich)
Checklisten ( …vor Veröffentlichung, Post- Vorbereitung, Werbung Social Media,…)
Themensammlung rund ums Jahr (wiederkehrende Themen und Ereignisse)
Blog Gestaltung To- Do’s 
Blogging Tipps aus anderen Artikeln
Blogelemente:
Header - Header Menü / Inhaltsleiste - About me - About Blog - Sidebar - Lables
ZimtZebra (Stichworte, Logo, ...)
Besucherzahlen (habe ich in meinem Filofax!)



Mittlerweile überlege ich sogar, zwei Hefte anzulegen. 
Heft 1: Blog-Planer
Heft 2: ZimtZebra - Blogbuch





Schritt 2: Aufteilung der Seiten

Um genau zu überblicken, welches Kapitel in meinem Heft welchen Raum einnehmen soll, habe ich die Kapitel mit Post Its eingeteilt. Zudem bekommt jeder Abschnitt ein "Deckblatt" - also eine leere Seite extra. 



Gestaltet habe ich das ganze mit schönen Handschriften und meinen schwarzen Finelinern.



Schritt 3: Das Einrichten

Um die einzelnen Kapitel abzutrennen, habe ich Washi- Tape und selbstgestaltete Klebepunkte als "Tabs" (Kapiteltrenner) verwendet. Sie ermöglichen einen Schnellzugiff auf die verschiedenen Heftabschnitte.


 

Für den Anfang habe ich in meinem Moleskine 4 Teile eingerichtet. Nach und nach werden weitere Kapitel (siehe oben) dazukommen.

Ideensammlung
Themen im Jahr
Blogaktionen zum Verlinken
Monatsplanung




Schritt 4: Das Benutzen

Jetzt kommt wohl die größte und schönste Aufgabe für mich. Ich nutze das Buch um meinen Blog zu planen und evaluiere gleichzeitig, welche Dinge sich bewähren ... 




Fehlt euch ein wichtiges Kapitel?
Dann ergänzt es in den Kommentaren...

Inga




Sonntag, 5. Juli 2015

Airplants - Meine Tillandsien im Glasball



Seit Wochen habe ich die Flohmärkte nach Glaskugeln abgesucht. In meiner Erinnerung hatte man in meinen Kindheitstagen gerne Rankpflanzen wie Efeu in einer Glaskugel mit Öffnung in den Fenstern hängen. Trotz intensiver Suche konnte ich an keinem Flohmarktstand eine derartige Kugel entdecken - die sind wohl alle damals schon kaputt gegangen oder im Glascontainer.

Neulich bei Depot freute ich mich dann um so mehr, diese tollen großen Glaskugel zu entdecken. 
Es gab sogar - passend zum Dschungel-Thema - künstliche Tillandsien aus Plastik! Wie gut, dass bei mir zu Hause die "Echten" schon auf eine neue Behausung warteten.


Für die Gestaltung dieser hängenden Terrarien habe ich Steine, Muscheln und Treibholz verwendet.
Auf Pinterest und Youtube werden diese Terrarien auch gerne mit buntem Moos gestaltet. In meinen Kugeln sollen die Tillandsien im Mittelpunkt stehen, deshalb verzichte ich auf weitere Farbkleckse.

In den nächsten Tagen werden die Terrarien dann an einem hellen, luftigen Ort in meiner Wohnung aufgehängt.


Auch diese Glasglocke gab es bei Depot. Ich habe die Aufhängung allerdings verändert. Das robuste Seil (wie an den Glaskugeln oben) passt nicht so gut zu meinem Einrichtungsstil. Deshalb habe ich ein Zpagettigarn mit einer selbstlackierten Holzperle verwendete.


Den kleinen Tilladsien- Nautilus habe ich selbst gemacht. Dazu habe ich in eine Schneckenmuschel  ein Loch gebohrt (das funktioniert mit Glück mit einer Nadel). Anschließend wird eine Angelsehne zwischen den Tillandsien-Tentakeln hindurchgezogen und durch das Loch gefädelt.




Hm, vielleicht verändere ich auch bei den Glaskugeln noch das Befestigungsseil...

Was meint ihr?
Inga

Mittwoch, 1. Juli 2015

Blog Planner -Filofax, Pinnwand oder Moleskine?

Planung und Organisation sind in Berufsleben unverzichtbar. Auch in Schule und Studium ist ein durchdachtes Zeitmanagement wichtig. Wer einen eigenen Blog hat, kennt ebenfalls hier die Notwendigkeit von Planung, Strukturierung und Ideensammlung für neue Posts. Sicherlich gibt es auch die Menschen unter uns, welche jeden Blogpost erfolgreich aus dem Bauch heraus schreiben und veröffentlichen. Für mich kann ich jedoch festhalten, dass ich ganz schnell den Überblick und die Ideen verlieren würde. Ich brauche einen Plan!




Wie der perfekte Blog- Plan aussieht? Das weiß ich selbst noch nicht so genau. Ich probiere aus und verwerfe, fange neu an und überarbeite...

Eines musste ich, in dem jetzt bereits halben Jahr des Bloggens, für mich feststellen: mit all diesen dekorativen, bunten, vorgefertigten Kopiervorlagen aus dem Internet, mit denen andere Blogger/-innen arbeiten, kann ich nicht wirklich anfangen. Manchmal sind mir die Listen zu ausführlich, ein anderes mal zu klein, oder zu kurz,... ich habe es mit vielen schönen Vorlagen versucht, aber sie blieben auf Dauer immer leer.

Dazu kommt, dass ich - wie ihr ja wisst - einen DIY-Blog betreibe. Hier geht es um Anleitungen, Fotos, Beschreibungen, Materialbeschaffung, Nähen, Sägen, Bauen... all diesen Tätigkeiten und Dingen muss mein Blog- Planer gerecht werden.

Heute berichte ich von drei Planungsinstrumenten, welche ich für mich ausprobiert habe:





Der Filofax (Ringbuchkalender):
Zunächst einmal muss ich gestehen - ich liebe meinen Filofax. Obwohl er für mich leider zum Blogplanen nicht taugt. Perfekt ist der Filofax um Termine einzutragen, Listen aufzubewahren und präsent zu haben, Adressen zu sammeln, ... Zusammenfassend gesagt: all die kurzen Notizen, die uns das Leben erleichtern. Für längere Texte oder Ideensammlungen mit Skizzen ist er aufgrund der großen Ringheftbindung meines Erachtens zu unbequem. Um hier ergonomisch zu planen, müsste ich jeweils die ganze Seite herausnehmen. Schön zu schreiben oder etwa eine Skizze sauber zu zeichnen bedarf einer angenehmen Handhaltung. Das leistet der Filofax leider nicht.



Die Pinnwand:
Die Planung an der Wand ist auf jedenfalls unübersehbar. Man kann Post-Its kleben oder ein Poster gestalten, in welches man hinschreibt. Das Suchen nach dem kleinen Heftchen oder Ordner irgendwo auf dem Schreibtisch oder in der Tasche entfällt. Zudem kann man (aufgrund der Größe) Bilder, Artikel oder sogar Stoffproben dazu pinnen. Gut finde ich daran, dass alles sofort präsent ist, quasi unübersehbar und allzeit weiter überdenkbar! Das ist aber gleichzeitig die große Schwäche dieser Variante. Die Pinnwand wird fester Teil meiner Inneneinrichtung. Alles was hier hängt, gibt mit zwar neue Impulse, aber lässt meinen Kopf auch nicht zur Ruhe kommen. Wenn ich kein Arbeitszimmer habe, ist der Blog immer anwesend. Dabei sollte man für kreative Einfälle den Kopf auch mal freibekommen. Außerdem stellt sich die Frage, ob ihr schon jetzt all eure tollen Ideen mit euren Gästen und Besuchern teilen wollt? Vielleicht Bedarf es manchmal auch der stillen und heimlichen Vorbereitung auf einen ganz besonderen Blogpost!



Das Moleskine (Heft mit unlinierten Seiten):
Ein schwarzes Heft oder Buch mit leeren Seiten, die es zu füllen gilt. Das klingt nach einer großen Herausforderung und Bedarf ein wenig Mut! Nichts ist furchteinflößender als ein weißes leeres Blatt! Ich habe mit den Moleskine- Heften gute Erfahrungen gemacht. Sie haben nicht zu viele Seiten, was bedeutet, dass man auch nach einer gewissen Zeit sein Planungsinstrument überdenken und neu beginnen kann. Soetwas ist für mich perfekt, da ich leider nie ewig lange bei einem System bleibe. Ich kann mir mein Heft einteilen und strukturieren, farbig oder schwarzes gestalten und es sogar bekleben. Es passt überall hinein (auch in meinen Filofax als Extra-Heft) und begleitet mich so auch überall hin. Die Seiten sind angenehm zu beschreiben oder zu bezeichnen.  Zu guter Letzt sei noch erwähnt, dass ich es mag, wenn das Heft verwendet, benutzt und ein wenig zerknautscht ist. Das gibt dem Moleskine erst seinen Charakter.


Wenn ihr euch nun dafür interessiert, wie ich mein Moleskine-Heft als Blog-Planner eingerichtet habe, schaut nächste Woche wieder vorbei. Da gibt dann das ausführliche Moleskine-Setup!


Übrigens, 10 gute Gründe für einen sogenannten Redaktionsplan findet ihr auf dem Blog von "Was eigenes".

Für mich sehr inspirierend ist auch Yaminas Gestaltung eines Buches auf ihrem Youtube Kanal "Moin Yamina".


Habt ihr auch einen Blog? 
Wie plant ihr eure Post? 
Schreibt mir doch mal!
Inga



Ich mache mit bei MittwochsMagIch #112.